Gangbang: Schlampe fuer alle

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Andere Frauen wünschen sich zum runden Geburtstag Schmuck oder eine Reise. Ich wünschte mir fünf Männer. Nicht aus einer Laune heraus, nicht betrunken auf einer Party ausgesprochen und am nächsten Morgen bereut — sondern nüchtern, seit Monaten geplant, jedes Detail von mir selbst bestimmt. Das ist keine Gangbang Sexgeschichte, in der eine schüchterne Frau über sich hinauswächst. Das ist die Geschichte, wie ich mir zu meinem Dreißigsten genau das nahm, was ich wollte, und dabei die ganze Zeit am Ruder saß.

Ich heiße Mira, und an dem Abend, von dem ich erzähle, gehörte ich fünf Männern — weil ich es so angeordnet hatte.

Der Wunsch, den ich mir selbst erfüllte

Es fing nicht mit einem Mann an. Es fing mit einem Gefühl an, das ich lange mit mir herumtrug: dass ich es leid war, mich klein zu machen. Ich hatte in meinen Zwanzigern genug Nächte damit verbracht, mir Erlaubnis zu holen, mich zu fragen, ob ich zu viel wollte, ob ich zu laut war, zu gierig, zu sehr. Mit dreißig war ich fertig damit.

Ich wollte einmal — richtig, einmal in aller Deutlichkeit — im Mittelpunkt von etwas stehen, das ausschließlich mir gehörte. Kein Partner, den ich schonen musste, keine Eifersucht, die ich verwalten musste. Nur ich, in der Mitte eines Raums, umgeben von Männern, die genau eine Aufgabe hatten: mir zu geben, worum ich bat.

Also organisierte ich es wie alles andere in meinem Leben, das mir wichtig ist: gründlich. Ich suchte die Männer selbst aus, über Wochen. Fünf, am Ende. Nicht die Lautesten, nicht die mit den prahlerischsten Nachrichten — sondern die, die zuhörten, wenn ich sagte, was ich wollte und was nicht. Jeder von ihnen wusste vorher genau: Es geht um mich. Ich sage, wann. Ich sage, wie. Und wenn ich „Stopp” sage, ist Schluss, ohne ein zweites Wort.

Ich mietete eine Suite. Ich kaufte das Kleid. Und ich zählte die Tage.

Fünf Klopfen an einer Tür

Am Abend selbst war ich früher da als alle anderen. Ich wollte den Raum für mich haben, bevor er mir gehörte. Ich stellte die Lampen so, dass das Licht warm und tief fiel. Ich legte mich nicht hin und wartete nervös — ich stand am Fenster, in schwarzer Spitze und hohen Schuhen, mit einem Glas in der Hand, und sah auf die Lichter der Stadt hinunter, bis es an der Tür klopfte.

Ich hatte sie gestaffelt bestellt. Nicht alle auf einmal — das wäre ein Auflauf gewesen, kein Fest. Einen nach dem anderen, in Abständen, damit ich jeden einzeln in Empfang nehmen konnte.

Der Erste war Jonas. Ich öffnete, und er sah mich an, als hätte er den Atem verloren. „Herzlichen Glückwunsch”, sagte er leise. Ich lächelte, nahm sein Kinn zwischen zwei Finger und sagte: „Setz dich. Und warte, bis ich dir sage, dass du dran bist.” Er setzte sich. Genau so hatte ich es mir vorgestellt.

Dann der Zweite. Der Dritte. Bei jedem Klopfen zog sich etwas Heißes in meinem Bauch zusammen. Bei jedem, den ich hereinließ, wurde der Raum voller, dichter, und ich spürte, wie sich alle Blicke auf mich sammelten wie Wärme auf der Haut. Vier Männer saßen schließlich verteilt im Raum, sahen mich an, warteten — auf mich, auf mein Wort.

Als der Fünfte klopfte, machte ich mir Zeit mit dem Weg zur Tür. Ich spürte vier Paar Augen auf meinem Rücken, auf dem schmalen Streifen Spitze, der kaum etwas verbarg, und ich ging langsam, weil ich wollte, dass sie sahen, wie ich ging. Der Letzte trat ein, ich schloss die Tür hinter ihm, lehnte mich einen Moment mit dem Rücken dagegen und sah in die Runde.

Fünf Männer. Alle wegen mir hier. Alle bereit.

„So”, sagte ich, und meine Stimme war ruhig und fest. „Dann fangen wir an.”

Ich gab die Regeln vor

Ich ging in die Mitte des Raums, dorthin, wo das Licht am wärmsten war, und drehte mich einmal langsam um mich selbst. „Ihr fasst mich an, wenn ich es sage”, sagte ich. „Und ihr fasst mich so an, wie ich es sage. Wer das kann, bekommt alles. Wer meint, er weiß es besser — der sitzt und schaut zu.” Ein leises Lachen ging durch den Raum, aber keiner rührte sich, bevor ich nickte.

Ich winkte Jonas zu mir. Er kam, kniete fast, und ich schob seine Hand an meine Hüfte, führte sie langsam an der Spitze entlang nach oben. „Genau so”, sagte ich. Ein zweiter trat hinter mich, seine Lippen an meinem Nacken, seine Hände an meiner Taille, und ich lehnte den Kopf zurück gegen seine Schulter und ließ es geschehen — nicht, weil ich musste, sondern weil ich es so wollte.

Es waren Hände überall. An meinen Schenkeln, an meinen Brüsten, im Haar. Jemand löste den Verschluss in meinem Rücken, und die Spitze fiel, und ich stand nackt in der Mitte von fünf angezogenen Männern und fühlte mich nicht entblößt, sondern mächtig. Ich griff nach dem Nächstbesten, zog ihn an der Krawatte zu mir herunter und küsste ihn, hart, während zwei andere sich vor mir auf die Knie sinken ließen.

Eine Zunge fand mich zwischen den Beinen, dann eine zweite Hand, und ich stöhnte auf und krallte die Finger in fremde Haare. „Ja”, sagte ich, „genau da, hört nicht auf”, und sie hörten nicht auf. Ich lenkte, ich verteilte, ich befahl mit kleinen Bewegungen meiner Hüften, mit einem Ziehen an einem Nacken, mit einem einzigen Wort. Als das erste Zittern durch mich lief, hielt ich mich an zwei Paar Schultern fest und kam laut, ohne Scham, mit offenem Mund — und noch während es durch mich wogte, sah ich mich um und wusste: Das war erst der Auftakt.

Jeder auf meine Art

Ich zog mich mit dem Ersten aufs Bett, aber ich ließ ihn nicht bestimmen. Ich drückte ihn in die Kissen, setzte mich rittlings über ihn und sank auf ihn herab, in meinem Tempo, so tief ich wollte, so langsam ich wollte. Ich sah ihm dabei in die Augen und genoss, wie er die Kontrolle verlor, während ich sie behielt. Die anderen standen und knieten um das Bett, sahen zu, warteten, und ich winkte einen zu mir, damit ich ihn in den Mund nehmen konnte, während ich den Ersten ritt.

Es war ein Rhythmus, den ich vorgab. Wenn mir nach einem Wechsel war, wechselte ich. Ich drehte mich um, ging auf alle viere, und der Nächste glitt hinter mich, die Hände an meinen Hüften, so wie ich es ihm sagte — nicht zu schnell, nicht zu grob, genau richtig. Vor mir kniete ein anderer, und ich hatte ihn im Mund, und über mir beugte sich ein Dritter, um meine Brüste in die Hände zu nehmen. Ich war umgeben, ausgefüllt, an jeder Stelle berührt, und statt mich zu verlieren, fand ich mich — mitten in diesem Knäuel aus Haut und Atem war ich vollkommen bei mir.

„Langsamer”, sagte ich einmal, und alles wurde langsamer. „Jetzt du”, sagte ich zu einem, der bislang nur gewartet hatte, und er kam sofort. Ich merkte, wie berauschend es war, mit einem einzigen Wort einen Raum zu bewegen. Fünf Männer, und jeder von ihnen richtete sich nach mir, nach meinem Atem, nach meinem Blick. Ich war die Schlampe, für die sie alle hier waren — und ich trug das Wort wie eine Krone, weil ich es selbst so gewählt hatte.

Ich kam an diesem Abend mehr als einmal. Einmal, während zwei mich gleichzeitig nahmen und ich das Gesicht in ein Kissen presste und die Welt für einen Moment weiß wurde. Einmal langsam, fast zärtlich, mit nur einem, während die anderen mir zusahen und ihre Blicke sich anfühlten wie Hände. Und einmal ganz zum Schluss, als ich mich noch einmal in die Mitte legte und sie alle noch einmal an mich ließ, weil ich es konnte, weil es mein Abend war und ich noch nicht bereit war, ihn enden zu lassen.

Wie ich es beendete

Ich sagte, wann Schluss war. Nicht, weil ich erschöpft war — auch, aber nicht deshalb. Sondern weil ich der Meinung war, dass ein gutes Fest endet, solange es noch gut ist. Ich richtete mich auf, strich mir das feuchte Haar aus dem Gesicht und sagte einfach: „Das war es. Danke.”

Es lag keine Peinlichkeit in der Luft, kein Nachher-Schweigen. Ich stand auf, ging nackt und selbstverständlich durch den Raum, verteilte Wasser, ließ mir von Jonas den Rücken küssen, während ich mir einen Bademantel überwarf. Sie zogen sich an, einer nach dem anderen, so wie sie gekommen waren. Jeder von ihnen bedankte sich — bei mir, nicht umgekehrt. Und das war genau richtig.

Als der Letzte gegangen war, stand ich wieder am Fenster, an dem ich den Abend begonnen hatte, mit einem frischen Glas in der Hand, und sah auf dieselben Lichter hinunter. Ich war wund, ich war erschöpft, ich war rundum zufrieden auf eine Weise, die tiefer ging als der Körper.

Ich hatte mir zu meinem Dreißigsten das Beste geschenkt, das ich mir vorstellen konnte: einen Abend, an dem ich mich für nichts entschuldigen musste. An dem ich groß war, laut, gierig, genau so viel, wie ich wollte — und die ganze Zeit über diejenige, die bestimmte. Fünf Männer waren gekommen, um mir zu geben, worum ich bat. Und ich hatte um alles gebeten.

Nächstes Jahr, dachte ich und trank aus, werde ich mir vielleicht etwas Größeres wünschen.